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Die Bauzeit der Herz-Jesu-Kirche fällt mit jener der Lourdes Kirche zusammen (1895-97). Beide wurden in neuromanischen Stil vom geschicktem Maurermeister Anton Stecher aus Prad errichtet. Die Altäre sind prächtige Nischenbauten mit Skulpturen von Anton Santifaller, am Hochaltar das von Maria und Josef verehrte Herz Jesu. Da man im Jahre 1986 gerade das 100-Jahr-Jubiläum des Herz-Jesu-Gelöbnisses beging, fiel die Wahl auf dieses Patrozinium.
Die Ausmalung erfolgte erst 1937 durch Rudolf Complojer. Heute steht das Problem, für Dorf und Kirche einen Priester zu haben im Vordergrund. Pfarrer Peter Stieger wirkt seit 1959 als Seelsorger in Tanas. Ob es für ihn einen Nachfolger geben wird, ist fraglich.
Im Dorfbuch des Provisors Anton Pircher ist von einer Peterskirche die Rede, die bereits 1396 bestanden haben soll. Sie soll von einem wilden Seitenarm des Tanaser Baches im "Lebewohlgraben" hingeschwemmt worden sein. Um 1500 erlaubte Papst Alexander VI. den Bau einer neuen Kirche, deren Ruinen unterhalb von St. Peter heute noch sichtbar sind. Die heute bestehende barocke Peterskirche stammt aus dem Jahre 1769 und wurde 1782 geweiht. Der Hochaltar stammt aus jener Zeit, die Seitenaltäre sind älter. Das Kirchlein steht in exponierter Lage, an ihrer Stelle soll einst die "Festenburg" gestanden haben. Quelle: Häuser von Laas, Tschengls, Eyrs, Tanas, AllitzAutor: Schönthaler IsidorVerlag: Tappeiner Ag, LanaFotos: Tappeiner Ag, Lana
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