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Die alte Dorfsiedlung Eyrs hatte einst eine St. Bartlmäkirche in ihrer Mitte. Der Standort dieser Erstlingskirche und das ehemalige Oberdorf werden in der Umgebung der heutigen Bartlmäwiese des Matthias Alber vermutet. Nach einer totalen Zerstörung dieser Siedlung durch einen gewaltigen Murbruch wird die neue Kirche am Fuße des Berges (heute "Kirchawies") errichtet und dem heiligen Remigius geweiht.
Die St. Remigiuskriche wird erstmals 1424 erwähnt. 1457 bestätigt Leonhard von Chur "die Stiftung einer ewigen Messe" da der Besuch der Mutterkirche in Tschengls oft unmöglich sei. Im Jahre 1485 ist die St. Remigiuskirche von Ulrich Ritter von Tschengls vergrößert worden. 1831 verwüstet wiederum ein furchtbarer Murbruch vom Tanaser Berg herab die Ortschaft. Neuerliche Murbrüche in den Jahren 1840 und 1855 nötigen dann zur endgültigen Auflassung der St. Remigiuskirche. 1852 baut Eyrs eine neue Kirche, das brauchbare Material der alten Kirche wird hierfür verwendet. Bereits 1854 erfolgt die Einweihung. Im Jahre 1935 hat Pfarrer Vigl eine erste Innensanierung und Verschönerung der Kirche vorgenommen. Die Holztäfelung und die gesamte Ornamentmalerei stammen aus dieser Zeit.
Hochürden. Josef Saltuari saniert im Jahre 1952 das Kirchendach, und in den Jahren 1983 bis 1986 wird unter Pfarrer Sebastian Innerhofer die gesamte Kirche innen und außen restauriert und gleichzeitig die Erweiterung der Empore vorgenommen. Quelle: Häuser von Laas, Tschengls, Eyrs, Tanas, AllitzAutor: Zangerle Manfred, EyrsVerlag: Tappeiner Ag, Lana Fotos: Tappeiner Ag, Lana
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