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Allitz stellt sich vor....

Allitz

Allitz Fraktion DorfansichtAlicrz, Arlitz, Allitz, Liz, Alitz - so die verschiedenen Schreibweisen der heute drittgrößten Fraktion der Gemeinde Laas.
Unterallitz liegt an der Nordspitze des Gadriaschuttkegels. Die acht Höfe von Oberallitz lehnen zerstreut am Sonnenberg bis auf 1754 m. Die alten Hofstellen sind als Zehn-Höfe-Interessentschaft gemeinsame Eigentümer und Nutzer des großen Tröger- und Talwaldes sowie der Alm im Oberen und Unteren Berg. Die Handwerksfamilien die sich am Bach angesiedelt hatten waren ursprünglich von den Weide- und Holzrechten ausgeschlossen.

 

Die nicht bewässerten Äcker am Oberallitzer Sonnenberg waren die Getreidekammern. In guten Jahren wurden auf den größeren Höfen 800-1200 Star Korn geerntet. Heute leben die Bauern von der Milchwirtschaft, am Schuttkegel in Unterallitz hat neben der Grünlandwirtschaft auch der Obstbau eingesetzt. Blumenkohlfelder gibt es bis in die Auwiesen. Im Herbst 1987 wurden in Allitz 550 Stück Vieh gehalten. Pferde gibt es nur in Oberallitz.

Allitz war bei Unwettern immer wieder von der Gadriamure bedroht. Der neue "Lahngröbm" wurde in den Jahren 1888-1892 gebaut, damals wurde auch das 16 ha große Allitzer Waldele als Schutzwald aufgeforstet. Die Stausperre am Zusammenfluss von Strimm- und Gadriabach wurde von der Südtiroler Wildbachverbauung 1975 errichtet.
1968 wurde mit dem Ausbau der Straße Laas-Allitz-Tanas begonnen und seit 1970 führt eine geteerte Straße von Laas nach Allitz.

Quellen:
Raiffeisenkalender Laas
Text: Wolfgang Dr. Platter
Häuser von Laas, Eyrs, Tschengls, Tanas, Allitz
Autor: Hermann Schönthaler
Verlag: Tappeiner AG, Lana